Fertighäuser – der günstige Weg zum Eigenheim
Wenn man sich als Bauherr für Fertighäuser entscheidet, sollte man bei der Vertragsgestaltung gut aufpassen.
Für die häufig verwendete Formulierung schlüsselfertig gibt es keine verbindliche Formulierung. Es ist also im individuellen Vertrag ganz konkret darzustellen, was beide Vertragsparteien darunter verstehen. Das ist auch im Hinblick auf die Baufinanzierung ein nicht zu unterschätzender Aspekt, denn ein Missverständnis kann hier zu einer großen Finanzierungslücke führen.
Bei der Baufinanzierung für Fertighäuser kann man verschiedene Wege wählen. Traditionell lassen die künftigen Besitzer eine Hypothek im Grundbuch eintragen. Da das mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, wird neuerdings bei kleineren Baufinanzierungen häufig zu den frei verwendbaren Krediten gegriffen. Nachdem man diese in der Anfangszeit nur bis zu Summen von 10.000 Euro bekommen hatte, sind solche Kredite heute bei einer guten Bonität auch durchaus bis zu 100.000 Euro erhältlich. Grundsätzlich gilt für die Finanzierung der Fertighäuser, dass man möglichst viel Eigenkapital mit einbringen sollte. Das verbilligt die Finanzierung, weil eine niedrige Auslastung des Beleihungswertes einer Immobilie zu günstigeren Zinsen führt.
Wer sich Fertighäuser neu bauen lassen möchte, der muss wissen, dass man in Deutschland auf Grund gesetzlicher Regelungen einen so genannten Energiepass benötigt. Dieser wird nur dann erteilt, wenn die Fertighäuser Mindestansprüche an die thermische Isolierung erfüllen können. Das umfasst die Abdichtung der Dächer, aber auch der Fassaden und der Fußböden in den Erdgeschossbereichen. Fenster und Türen werden hier ebenfalls mit berücksichtigt. Schon aus Kostengründen sollte man seine Fertighäuser mit Dreifachverglasung ausstatten. Wer besonders schlau ist, bindet in sein Heizungssystem gleich die Nutzung von erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien mit ein.
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